Mobirise

Vier Merkmale

Vier grundlegende Merkmale charakterisieren Haus– und Quartiersgemeinschaften:
> Sie sind ausgerichtet auf Menschen, die noch keinen Bezug zu Kirche und Gemeinde haben.
> Sie sind eine neue Form von Gemeinschaft für unsere sich verändernde Kultur. Sie wollen ganz in die Nachbarschaft eintauchen und nehmen die Gestalt an, die dem jeweiligen Umfeld entspricht.
> Sie laden Menschen in die Nachfolge Jesu ein. Persönliche Beziehungen und wachsender Glaube führen zur Lebensveränderung.
> Sie haben das Potenzial, eine dynamische Form einer 20 - 30 Personengemeinschaft zu sein. Sie sind keine Projekte auf Zeit, sondern eine neue Form von Quartiersgemeinschaft, geprägt von der Nachbarschaft und vom Evangelium. 

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nach innen und aussen

Erstens: Gemeinschaft nach innen: Das Miteinander beim Essen, Spielen, Beten, im Treppenhaus gsprächle, entwickelt eine enorm positive Dynamik. Das Pflegen der Kultur der Ehre (wir gehen davon aus, dass der andere es gut meint, einander achten und ehren) wirkt befreiend. Die Liebe Jesu steht im Zentrum. So wie er uns liebt, lieben wir einander. Zweitens entstehen aus dieser Art von Gemeinschaft viele Ideen, die nach aussen gerichtet sind. Z.B. Deutschkurs, Kids-Party, offene Jugendarbeit, Beten für Kranke, Tanzgruppe, Aufgabenhilfe, Frauenabende, Bibellesen im Restaurant, help days, Spielabende, Bibelladen, Krabbelgruppe, Kontakte usw. Alles Aktivitäten nach aussen. Der Nachbar und seine Not sind uns nicht gleichgültig. Die Befreiung, die wir als Einzelne und als Gemeinschaft durch Jesus erleben, sollen auch die Menschen gleich um die Ecke erfahren und erleben dürfen. Die Verlorenheit der Menschen, denen wir täglich im Quartier begegnen, beschäftigt uns zutiefst und motiviert uns, diesen Menschen mit der Liebe Jesu zu begegenen.

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Das Potenzial

Eine Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen
> auf Gott hören
> sich ihren Nachbarn zuwenden
> ihnen liebevoll dienen
> das Evangelium verkörpern und predigen
> und andere in die Nachfolge Jesu führen. Sie hat das Potenzial, eine neue Gestalt von Kirche zu werden, geprägt durch das Evangelium und passend für die Nachbarschaft. Haus– und Quartiersgemeinschaften sind eine neue Ausdrucksform von Gemeinde und machen den christlichen Glauben relevant für Gemeindekritische. Die Gemeinschaften ergänzen die bestehenden Gemeinden, können und wollen sie aber nicht ersetzen. Quartiersgemeinschaften und traditionelle Gemeinden sind keine Konkurrenten, sondern verschiedene Ausdrucksformen, durch die das Reich Gottes im heutigen Leben Gestalt gewinnen kann.

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Gemeindegründung

Eine Gemeinde möchte unerreichte Menschen in einem Quartier, Dorf oder Talschaft erreichen und dort eine neue Gemeinde gründen (Multiplikation). Sie sendet eine Gruppe aus der Gemeinde an den betreffenden Ort, am besten in ein Mehrfamilienhaus (Familien, Ehepaare und WGs). Die Muttergemeinde unterstützt die neue Gemeinschaft im Gebet und falls nötig finanziell. Das Team hat möglichst viel Gestaltungsfreiheit, um sich Freiraum für die Nachbarn zu schaffen. Von Zeit zu Zeit besucht die ausgesendete Gemeinschaft die Muttergemeinde und berichtet über ihre Erlebnisse. Ideal wäre wenn ein Investor aus der Gemeinde ein Mehrfamilienhaus im Quartier / Dorf kauft und die Wohnungen an die Gruppe vermietet. 

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Grundsätzlich...

Wir alle haben uns einen Ort zum wohnen ausgesucht, bezahlen Miete und möchten eigentlich die Menschen mit dem Evangelium erreichen. Die Kraft und der Mut unseren Nachbarn von der Liebe Jesu zu berichten reichen aber in der Regel nicht weit, weil wir "allein" sind. Warum also nicht dort wohnen und Miete bezahlen wo auch andere Christen wohnen, wenn möglich sogar im gleichen Haus? Warum nicht einem Mehrfamilienhausbesitzer, der Christ ist, die Miete bezahlen, zusammen mit anderen Christen? Allein wohnen hat nicht grosse Auswirkung auf die Nachbarn. Gemeinsam wohnen aber in einer Gemeinschaft, hat enorme Ausstrahlungskraft.
Diese Plattform vernetzt Christen die Mehrfamilienhäuser besitzen mit solchen, die in Gemeinschaft wohnen möchten.